Ganzkörper-Kälte-Therapie revolutioniert die Medizin

Frieren für die Gesundheit bei minus 110° – die Vorstellung mag im ersten Moment nicht kuschelig sein, doch in der Medizin ist diese Extremkälte aktuell ein ganz heißes Thema. Kurze Besuche in frostigen Ganzkörper-Kältekammern sorgen nicht nur für Schmerzlinderung oder Entzündungshemmung bei Rheumakranken, sondern sie wirken auch bei einer verblüffend großen Palette von vielen weiteren Beschwerden.
Rund 50 Anwendungsbereiche wie Rheuma, chronische Schmerzen, Migräne, Müdigkeit, Erschöpfung, Depression, Schuppenflechte, Neurodermitis, Multiple Sklerose, Burnout, Schlafstörungen, Asthma, beginnende Demenz, Bindegewebsschwäche, nachlassende Libido sowie eine raschere Gewichtsreduktion, die Stärkung des Immunsystems, ein strafferes Hautbild des gesamten Körpers, Anti-Aging-Effekte und eine Leistungssteigerung bei Sportlern von mehr als 18 Prozent konnten Forscher bislang bereits ausmachen. Die Effekte der Kurzzeittherapie mit Langzeitwirkung lassen Ärzte zusehends staunen… und jeden Tag kommen neue Indikationen hinzu.
Am Horizont zeigt sich die neue Chance für eine ganzheitliche Gesundheit und allgemeines Wohlbefinden.

Für viele Mediziner, frustrierte Patienten sowie Anwender aus den großen Zielgruppen Medizin, Sport und Beauty ist die vitalisierende Kältekammer zu einem Hort der Hoffnung für Heilung, mehr Energie, Abwehrkraft und strahlendes Aussehen geworden.

Die kalten Vollbäder von Wasserpfarrer Sebastian Kneipp sind heute mehr und mehr vergessen – dafür haben neben Forschung und klinischer Erfahrung vor allem moderne, computergestützte Technologien der traditionellen Anwendung von Kältereizen frisches Leben eingehaucht. Sie machen die Heilkraft der Kälte-Medizin nicht nur breiter einsetzbar und komfortabler, sondern auch um ein Vielfaches wirkungsvoller. Eine personalisierte Medizin wird so Realität.
Für Petra Merz kommt die Heilung aus der neuen Superkälte. Weil in ihren Gelenken schmerzhafte Entzündungsherde lodern, lässt sie sich auf die neue Ganzkörper-Kälte-Medizin gerne ein. Die 47-jährige Sekretärin aus Innsbruck möchte in einer Ganzkörper-Kältekammer bei einer unvorstellbaren Temperatur von minus 110°C ihre qualvollen chronischen Rheuma-Beschwerden einfach wegfrieren.

Ihre Schutzausrüstung gegen die arktische Kälte: ein Bikini, eine wollene Haube, flauschige Handschuhe und dicke Socken an den Füßen, die in Turnschuhen stecken. Den Schmuck hat sie abgelegt, weil der sonst an ihrer Haut zu kalt werden würde. Merz rückt noch ihren Mund-Nasen-Schutz zurecht, bevor sie eine Vorkammer betritt, in der minus 40°C herrschen – zur Gewöhnung an die Eiseskälte und damit die Restfeuchtigkeit auf ihrer Haut trocknen kann.
Der Zeitplan ist exakt getaktet und individuell auf die Konstitution der Patientin abgestimmt – 30 Sekunden später ist sie bereits in der Hauptkammer mit der Temperatur, die es natürlicherweise auf Erden nicht gibt. In Oymjakon, dem kältesten Ort auf der Welt in Sibirien, wurden zum Vergleich einmal minus 71,2°C gemessen.

Die kalten Vollbäder von Wasserpfarrer Sebastian Kneipp sind heute mehr und mehr vergessen – dafür haben neben Forschung und klinischer Erfahrung vor allem moderne, computergestützte Technologien der traditionellen Anwendung von Kältereizen frisches Leben eingehaucht. Sie machen die Heilkraft der Kälte-Medizin nicht nur breiter einsetzbar und komfortabler, sondern auch um ein Vielfaches wirkungsvoller. Eine personalisierte Medizin wird so Realität.
Für Petra Merz kommt die Heilung aus der neuen Superkälte. Weil in ihren Gelenken schmerzhafte Entzündungsherde lodern, lässt sie sich auf die neue Ganzkörper-Kälte-Medizin gerne ein. Die 47-jährige Sekretärin aus Innsbruck möchte in einer Ganzkörper-Kältekammer bei einer unvorstellbaren Temperatur von minus 110°C ihre qualvollen chronischen Rheuma-Beschwerden einfach wegfrieren.

Ihre Schutzausrüstung gegen die arktische Kälte: ein Bikini, eine wollene Haube, flauschige Handschuhe und dicke Socken an den Füßen, die in Turnschuhen stecken. Den Schmuck hat sie abgelegt, weil der sonst an ihrer Haut zu kalt werden würde. Merz rückt noch ihren Mund-Nasen-Schutz zurecht, bevor sie eine Vorkammer betritt, in der minus 40°C herrschen – zur Gewöhnung an die Eiseskälte und damit die Restfeuchtigkeit auf ihrer Haut trocknen kann.
Der Zeitplan ist exakt getaktet und individuell auf die Konstitution der Patientin abgestimmt – 30 Sekunden später ist sie bereits in der Hauptkammer mit der Temperatur, die es natürlicherweise auf Erden nicht gibt. In Oymjakon, dem kältesten Ort auf der Welt in Sibirien, wurden zum Vergleich einmal minus 71,2°C gemessen.

Minus 110° Celsius gut auszuhalten

Die unglaublichen minus 110°C in der einzigartigen Atmosphäre der Ganzkörper-Kältekammer sind deshalb so gut auszuhalten, weil bei dieser Temperatur die Luft keine Feuchtigkeit mehr enthält und auch keine Luftströmung herrscht. Die extrem trockene Kälte wird von der Patientin gar nicht als solche wahrgenommen – Frostbeulen und Erfrierungen bleiben aus. Das Eisbad nach der Sauna fühlt sich in der Regel kälter an. Und: Bei -110°C schrumpft das Luftvolumen gegenüber der Kabinentemperatur um 45 Prozent. Deshalb nimmt Petra Merz bei jedem Atemzug etwa die doppelte Menge an Sauerstoff auf.
Genau zwei Minuten und 50 Sekunden – errechnet von einer personalisierten medizinischen Software – bleibt die von rheumatoider Arthritis geplagte Sekretärin im lebensfeindlichen Milieu der Tiefkältekammer, wo sie sich auf der Stelle bewegt und ständig mit einer sie motivierenden Therapeutin Sichtkontakt hat.
Eine digitale Uhr zeigt draußen an einer Wand die noch verbleibenden Sekunden des Aufenthalts. Drei Minuten ist die magische Grenze, mehr geht für die meisten Frierer nicht. Manchem Neuling kommt diese Zeit bei der ersten Anwendung zwar lange vor, doch die damit erzielten positiven Sofortwirkungen sowie der immer erlebte Energie- und Frischekick lassen dieses Gefühl bei Folgeanwendungen nicht mehr aufkommen.

Schmerzen und Entzündungen verschwinden sofort

Petra Merz aber bleibt cool; dutzende Male hatte sie schon das eisige Vergnügen, weil sie nur bei regelmäßigen Serien von rund zehn bis zwanzig Kälteschocks die immer wieder in Schüben aufbrechenden entzündlichen Leiden auf Dauer gut im Griff hat.
Einmal im Jahr kommt sie deshalb für drei Wochen in ein Kur- und Gesundheits-Hotel, das auch die Kältetherapie bei minus -110° anbietet. Täglich zweimal nimmt die Sekretärin zur Auffrischung den kurzen Kälteschock auf sich, bei der die Oberflächentemperatur der Haut in Sekundenschnelle bis an den Gefrierpunkt abgekühlt wird.

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